Dienstag, 27. September 2011 – 08:08

Long winding road, where will you lead me?
As far west as man can go before he starts heading east…
San Francisco — but where from there?
Pendragon: The Voyager (1991)

Das ist also San Francisco. Wofür steht diese Stadt eigentlich? Das Goldene Tor in den endlosen Westen, mit der Golden Gate Bridge als meistfotografierter Brücke der Welt? Die späte Beat Generation der 50er? Die Hippie-Kultur und der Summer of Love 1967? Bullit, Dirty Harry und Verfolgungsjagden auf steilen Straßen? Alcatraz? Die zweitdichtbesiedeldste Stadt Nordamerikas mit beschaulichen viktorianischen Häuschen und Wolkenkratzern? Offene grüne Parks und Strandpromenaden? Ich kann mich in einer Woche San Francisco gar nicht entscheiden, was mir am besten gefällt. Ich bin leicht erschlagen von der Vielfalt, und auch ein bisschen müde von der langen Reise. Ich würde die Stadt gerne mal in Ruhe und mit der Möglichkeit erkunden, dem Touristenstrom zu entgehen und spannende Ecken abseits zu entdecken. [weiterlesen…]
Samstag, 17. September 2011 – 07:55

Ohne Worte… mit Gruß an die MI-Homies.






Donnerstag, 15. September 2011 – 07:33

How many mouths Nature has to fill,
how many neighbors we have,
how little we know about them,
and how seldom we get in each other’s way!
John Muir: My first summer in the Sierra (1869)
Eine Woche verbringen wir im Yosemite National Park. Schon seit Wochen ist in mir eine große Vorfreude gewachsen, und in den letzten Tagen, die entweder von Beton– oder von echten Wüsten geprägt waren, habe ich mich umso mehr auf weite grüne Wiesen, üppige Wälder, wilde Bachläufe und gigantische Felsmassive gefreut. Ich hatte Lust darauf, auf den Spuren von John Muir und Ansel Adams zu wandern. [weiterlesen…]
Mittwoch, 7. September 2011 – 10:50

Der Tag nach dem Aufstieg. Ich bin ausgeschlafen. Meine Beine… ich wünschte ich könnte sagen: »Ich spüre meine Beine nicht mehr.« Aber sie sind noch lange nicht ausgeschlafen. Aufstehen wird eine Herausforderung. Wie ein Zombie wanke ich durch den Flur zum Bad um hoffe, dass mich die Dame vom Zimmerservice nicht sieht. Aber zum Glück haben wir in den nächsten Tagen ein ruhiges Programm. Auf dem Plan stehen drei Canyons und zwei Valleys in drei Bundesstaaten. Klingt gut für müde Beine, oder?
Tag 1: Monument Valley
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Samstag, 3. September 2011 – 09:22

»Können wir das schaffen?«
»Ja, wir schaffen das!«
Bob, der Baumeister
Ob Bob schon mal den Grand Canyon runter– und wieder rauf gewandert ist? Seinen Optimismus hätten wir einige Male gut gebrauchen können. Das Problem am Canyon ist, dass man alles, was man runter trägt, auch wieder hinauftragen muss. Zelt. Schlafsack. Stativ. Spiegelreflexkamera. Vor allem aber sich selbst. Anders als bei der durchschnittlichen Alpenwanderung, wo man zuerst rauf wandert, und sich dann, wenn man halbwegs müde ist, wieder runter rollen lässt, kommt beim Grand Canyon der anstrengende Teil zum Schluss. [weiterlesen…]